Kategorie-Archiv: Einzelveranstaltungen

Nolde und die Brücke Kurs-Nr. 181-203.10

Nolde und die Brücke

Emil Nolde gehört zu den herausragenden Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die Künstlergruppe Brücke wurde 1905 in Dresden von Fritz Bleyl, Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff gegründet und zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus. Diese Anfang 20-Jährigen sind von den „Farbenstürmen“ des bald eine Generation älteren Noldes begeistert und bieten ihm im Februar 1906 die Mitgliedschaft an. Es kommt zum künstlerischen Austausch. Die Malerei der Brücke wird durch Nolde inspiriert und dieser wiederum lässt sich anregen vom Holzschnitt, einer Domäne der Brücke-Künstler. Doch Nolde, der „die Flügel ja so gern frei haben will“, trennt sich von den Brücke-Künstlern bereits im November 1907. Das künstlerische Echo der gemeinsamen Zeit hält allerdings für alle beteiligten Künstler noch Jahre an.
In der gemeinsam mit dem Museum der bildenden Künste Leipzig konzipierten Ausstellung widmet sich die Kunsthalle zu Kiel diesem bedeutenden Kapitel deutscher Kunstgeschichte.
Im Preis enthalten: Hin- und Rückfahrt ab U-Bahn Steinfurther Allee – Kiel und zurück, Eintritt und Führung in der Kunsthalle, Tischreservierung
Nicht enthalten: Verpflegung
Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs Nr. 181-203.10

Dozent/in:            Edda Ilgen
Tag: Sa.,                   20.01.18
Dauer:                      1 Tag
Gebühr:                   € 40,- / Erm.: keine
1. Treffpunkt: U-Bahn Steinf. Allee, 8.30 Uhr
2. Treffpunkt: HH-Hbf, DB-Reisec., 9.00 Uhr

St. Pauli Kirche Kurs-Nr. 172-109.20

St. Pauli Kirche

Die westliche Vorstadt, der Hamburger Berg, bekam 1682 eine eigene Kirche. In den neapoleonischen Kriegen wurde der ganze Stadtteil und mit ihm die kleine Fachwerkkirche niedergebrannt. Nur Kruzifix, Taufstein und Paulusfigur blieben erhalten. Der klassizistische Backsteinbau von 1820 erhielt 1864 den mittelalterlich anmutenden Turm. 1833 wurde der bunte Stadtteil nach der Kirche mit ihrer schlichten Schönheit „St. Pauli“ genannt.
Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs Nr. 172-109.20

Dozent/in:           Edda Ilgen
Tag/Uhrzeit:       Do., 09.11.17, 14.30 Uhr
Dauer:                    ca.1 U-Std.
Gebühr:                 € 7,- / Erm.: keine
Ort:                          Pinnasberg 80, 20359 Hamburg

St. Joseph – Mutterkirche des Nordens Kurs-Nr. 172-109.22

St. Joseph – Mutterkirche des Nordens

Die 1723 vollendete Kirche gilt nicht nur als eine der schönsten Barock-Kirchen nördlich der Elbe; sie war auch die erste Kirche in Nordeuropa. Ihre Gemeinde ist die älteste katholische Gemeinde in Norddeutschland.
Uns erwartet eine Führung zur Geschichte der Gemeinde und der Kirche mit Besuch der Krypta und des Beinhauses.
Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs Nr. 172-109.22

Dozent/in:             Edda Ilgen
Tag/Uhrzeit:         Do., 09.11.17, 16.15 Uhr
Dauer:                      ca. 2 U-Std.
Gebühr:                   € 10,- / Erm.: keine
Ort:                            Große Freiheit 43, 22767 HH

Kleiner Michel – wo Hamburg über sich hinauswächst… Kurs 172-109.25

Kleiner Michel –
wo Hamburg über sich hinauswächst…

…da entsteht Anfang des 17. Jahrhunderts die Neustadt. Ein Gebiet zwischen Gänsemarkt und Landungsbrücken, Baumwall und Dammtor wird durch eine neue Stadtbefestigung hinzugewonnen, die Hamburg unbeschadet durch den 30jährigen Krieg führen wird. Hamburg verdoppelte dadurch seine Fläche und wächst über die alten Stadtmauern hinaus. Der Kleine Michel markiert den Ort des ersten evangelischen Kirchbaus in Hamburg in diesem neuen Stadtteil. Erst eine Friedhofskirche vor den Mauern, dann wachsende Gemeindekirche im damals schon durch Flüchtlinge internationalsten Teil der Stadt. Als dann der Kleine Michel zu klein wurde, begann man 1647 den Großen Michel etwas oberhalb zu bauen. Zwar wird der Kleine Michel 1747 abgerissen, aber drei Jahre später brennt der Große Michel ab. Und weil Großbauwerke schon damals länger dauerten (und teurer wurden) als ursprünglich geplant, entstand als Ausweichkirche der Kleine Michel an altem Ort 1757 neu und seitdem gibt es wieder nebeneinander den Großen und den Kleinen Michel zu Hamburg.
Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs Nr. 172-109.25

Dozent/in:             Edda Ilgen
Tag/Uhrzeit:         Do., 23.11.17, 14.30 Uhr
Dauer:                      ca. 2 U-Std.
Gebühr:                   € 10,- / Erm.: keine
Ort:                            Michaelisstr. 5, 20459 HH

Sah ein Knab ein Röslein stehn…Kurs-Nr. 172-111.10

Sah ein Knab ein Röslein stehn…

…Röslein auf der Heiden… Gedichte – sind die im Zeitalter der Smartphone nicht ein bisschen sehr out? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Lassen Sie sich überraschen, wie viel Spaß es bereiten kann, erneut auf wunderbare Texte zu treffen, die Sie (vielleicht) in Ihrer Schulzeit mal kennengelernt haben. Möglicherweise sind auch Sprachkunstwerke dabei, die für Sie ganz neu sind – bewegende, nachdenklich machende, erbauliche und – ja, auch sehr lustige. Wir wollen uns dem Thema Gedichte auf eine sehr ungewöhnliche Weise zuwenden, und das ganz ohne „Schwellenangst“: auf einer Wanderung durch eine wunderschöne Naturlandschaft, die Fischbeker Heide. Die „kleine“ (im Vergleich mit der Lüneburger) Heide erfordert zwar einen gewissen Aufwand bei der Anreise, doch der lohnt sich unbedingt: gleich an der (südlichen) Hamburger Grenze liegt dieses traumhaft schöne Naherholungsgebiet, wie gemacht zum Entschleunigen, zum Philosophieren – und, ja, natürlich auch zum Gedichte-Konsumieren.
Ganz wichtig: an wetterangepasste Kleidung und bequeme Schuhe denken!!
Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs Nr. 172-111.10

Dozent/in:            Johann Peter Nissen
Tag/Uhrzeit:        Mi., 04.10.17, 14.00 Uhr
Dauer:                     ca. 3 Z-Std.
Gebühr:                  € 15,- / Erm.: keine
Treffpunkt:           Fischbeker Heideweg,
Endhaltestelle von Bus 250
(alle 20 Min. vom S-Bahnhof
Neugraben)

Plaza mit Aussicht: Elbphilharmonie und HafenCity Kurs-Nr. 172-111.12

Plaza mit Aussicht: Elbphilharmonie und HafenCity

Nun ist sie also doch noch fertig geworden, die Elbphilharmonie! Mit viel Tamtam eingeweiht und auf Monate hinaus ausgebucht. Wir besuchen die öffentlich zugängliche Plaza auf dem historischen Kaispeicher und genießen die Aussicht auf den Hafen, die Elbe, die Hamburger Stadtlandschaft. Der Wind, der hier oben noch etwas heftiger bläst als wir es ohnehin gewohnt sind, kann uns natürlich nichts anhaben (Berliner würden sagen: nicht mal ignorieren…) Wir werfen einen prüfenden Weitblick auf die HafenCity, die im westlichen Teil inzwischen fertiggebaut ist; bei einem anschließenden Stadtrundgang schauen wir uns das Riesenprojekt aus der Nähe an und fragen uns: Ist das nun das Nonplusultra des modernen Städtebaus? Oder nur eine seelenlose Aneinanderreihung von Betonklötzen? Oder geht es auch etwas kleiner und differenzierter? Meinungsfreudige bitte melden!
Anmeldung unbedingt bis 11. September, da die Karten für die Plaza vorbestellt werden müssen
Wichtig: Im TN-Beitrag enthalten sind 2,- € für die Vorbuchung des Besuchs der Plaza.
Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs Nr. 172-111.12

Dozent/in:             Johann Peter Nissen
Tag/Uhrzeit:         Mi., 11.10.17, 14.00 Uhr
Dauer:                      ca. 3 Z-Std.
Gebühr:                   € 17,- / Erm.: keine
Treffpunkt:            U-Bahn Baumwall (Ausgang Elbphilharmonie /    Speicherstadt / HafenCity

Treppenhäuser in der Hamburger Innenstadt (1): Zwischen Jungfernstieg und Johannes-Brahms-Platz Kurs-Nr. 172-111.14

Treppenhäuser in der Hamburger Innenstadt (1): Zwischen Jungfernstieg und Johannes-Brahms-Platz

Ein Besuch in Hamburgs Innenstadt lohnt sich – und das nicht nur zum Shoppen! Manchmal bietet der Blick hinter die Fassaden (und auch die sind eine höchst spannende Angelegenheit) höchst überraschende Ein-, Aus- und Ansichten: die Eingangsbereiche und die Treppenhäuser der großen Geschäftshäuser zum Beispiel. Nicht alle dieser Kontorhäuser, die meist vor rund hundert Jahren gebaut wurden, haben den Krieg und die rabiaten „Wirtschaftswunderjahre“ überstanden, aber doch mehr, als gemeinhin bekannt ist. Viele dieser Kaufmannshäuser sind in den letzten Jahren sorgfältig restauriert worden und erstrahlen nun in „neualter“ Pracht.
Staunen Sie – und vergessen Sie Ihren Fotoapparat nicht! Und denken Sie auch an bequeme Schuhe!
Achtung: Wir werden vermutlich zweimal eine kurze Strecke mit dem Bus fahren; die HVV-Fahrkarte ist nicht im TN-Beitrag enthalten.

Der Termin ist so gewählt, dass Sie im Anschluss an den Rundgang noch gemütlich über die Weihnachtsmärkte in der Hamburger Innenstadt bummeln können.
Teilnehmer: mind. 10 Pers., max. 20 Personen

Kurs Nr. 172-111.14

Dozent/in:             Johann Peter Nissen
Tag/Uhrzeit:         Mi., 06.12.17, 14.00 Uhr
Dauer:                      ca. 2 Z-Std.
Gebühr:                   € 10,- / Erm.: keine
Treffpunkt: vor dem Alsterpavillon am
Jungfernstieg